Die Gewerkschaftszeitung «work» berichtet im Rahmen einer ausführlichen Reportage über unsere tägliche Kontrolltätigkeit. Unter dem Titel «Sie machen Jagd auf Lohndumper» begleitete Journalist Jonas Komposch unser Team auf einem Rundgang durch verschiedene Baustellen.
(Foto: Stefan Bohrer, work)

Worum geht es im Artikel?
Alina Taterra und Stefan Pauli sind Teil des Kontrollteams der AMKB. Als der Journalist von «work» sie begleitet, besuchen sie Baustellen an der Freien Strasse sowie beim Aufbau der Fantasy-Messe im Messezentrum.
Der Artikel beschreibt, wie angetroffene Personen befragt und entsandte Betriebe überprüft werden. Er illustriert, wie die AMKB die Meldepflicht nach dem Entsendegesetz kontrolliert und welche Konsequenzen Verstösse nach sich ziehen können – von «saftigen» Bussen bis hin zu mehrjährigen Dienstleistungssperren.
Die Beispiele im Artikel zeigen: Für Arbeiter:innen sind die Kontrollen zwar ein Aufwand, die meisten anerkennen jedoch, dass sie nötig sind, und nehmen es oft mit Humor. Die Arbeiter:innen, die bereits in anderen Ländern gearbeitet haben, bestätigen zudem, dass die Kontrollen in der Schweiz einzigartig sind. In anderen Ländern werde nicht so genau hingeschaut. Sie kooperieren und wissen, dass die Kontrollen einem fairen Arbeitsmarkt dienen.
Im Austausch mit zwei jungen Deutschen im Messezentrum passiert dann, was bei Kontrollen häufig geschieht: Bereits durch wenige Rückfragen, treten Tatsachen hervor, die einen Verstoss zumindest nahelegen. Ob ein solcher tatsächlich vorliegt, zeigt sich teilweise erst im Rahmen der vertieften Kontrolle, bei der die AMKB im Anschluss an die Befragung auf der Baustelle von den betroffenen Firmen weitere Unterlagen einfordert.
Gegenüber «work» gibt Stefan Pauli an, dass die AMKB aktuell eine Verstossquote von rund 20 bis 30 Prozent feststellt.
Die Berichterstattung zeigt, dass es bei unserer Arbeit nicht um Schikane geht, sondern darum, für alle Beteiligten (Arbeitnehmende, Unternehmen und Selbständige) einen fairen Arbeitsmarkt zu garantieren. Besonders freut uns, dass sichtbar wird, mit welcher Leidenschaft sich unsere Kontrolleur:innen täglich für dieses Ziel engagieren und wie gut der Austausch mit den Personen auf den Baustellen in den allermeisten Fällen funktioniert.
Den vollständigen Artikel von «work» finden Sie hier: Sie machen Jagd auf Lohndumper
